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Entwicklungspolitik und Tourismuswirt-schaft: Gemeinsames Vorhaben zur beruf-lichen Weiterbildung in Namibia

Berlin. Wie sehr nachhaltiger Tourismus die Zukunftsperspektiven junger Menschen auf der ganzen Welt bereichern kann, zeigte sich heute auf der ITB in Berlin.

Tourismus als Praxispartner für die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit – diese gemeinsame Vision füllen die deutsche Entwicklungspolitik, Futouris und die TUI Care Foundation mit einem ersten gemeinsamen Projekt in Namibia mit Leben.

Das Projekt verknüpft die Ansätze der deutschen Entwicklungspolitik mit dem touristischen Know-how der TUI Care Foundation und Futouris, um benachteiligten Jugendlichen zusätzliche Chancen und berufliche Perspektiven zu eröffnen. So soll es jungen Frauen aus Projekten des BMZ Sektorvorhabens „Sport für Entwicklung“ in Namibia ermöglicht werden, über Praktika und Weiterbildungskurse im nachhaltigen Tourismus berufsqualifizierende Erfahrungen zu sammeln und dadurch neue Berufsperspektiven zu gewinnen.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: „Beispiele wie unsere Zusammenarbeit in Namibia zeigen, nachhaltiger Tourismus kann Perspektiven bieten. Junge Menschen erhalten eine Ausbildung und damit Zukunftschancen.“

Neue Ausbildungsmöglichkeiten – nachhaltige Begegnungen

Zunächst sollen interessierte junge Frauen im neuen „Girls Center“ auf dem Gelände des Namibia Football Association (NFA) in Windhuk im Bereich Tourismus aus- und weitergebildet werden. Gemeinsam werden lokale Partner identifiziert und Ausbildungskonzepte und Trainingsmodule entwickelt. Auch die zukunftsfähige und nachhaltige Gestaltung des Tourismus wird Bestandteil der Ausbildung sein.

Vorteile für den nachhaltigen Tourismus und die Projektteilnehmerinnen liegen auf der Hand: Einerseits eröffnen sich für die Teilnehmerinnen mittel- und langfristige Einkommensmöglichkeiten und berufliche Perspektiven. Andererseits trägt jede der Projektteilnehmerinnen auf Basis des Erlernten persönlich dazu bei, Nachhaltigkeit im Tourismus in Namibia stärker zu verankern.

Hasso von Düring, Vorsitzender des Vorstandes von Futouris, sieht besondere Chancen im Austausch und Modelltransfer mit anderen Futouris Projekten: „TUI und Futouris haben bereits vorab Aus- und Weiterbildungsprojekte zum nachhaltigen Tourismus gemeinsam umgesetzt – wir wollen dieses praktische Know-how einbringen und mit den Partnern auf vorhandenen Grundlagen aufbauen.“

Chancen eröffnen im Tourismus

Praxisnahe Unterstützung können die TUI Care Foundation und Futouris mit ihrer Kenntnis des touristischen Marktes und ihren lokalen Netzwerken auch leisten, wenn es darum geht, den jungen Projektteilnehmerinnen den Zugang zum touristischen Arbeitsmarkt in Namibia zu erleichtern.

Die Vermittlung von Hospitationen und Praktikumsstellen in Hotels und Lodges soll den Projektteilnehmerinnen Praxiserfahrung und einen ersten Einblick ins Berufsleben ermöglichen. Darüber hinaus werden Teilnehmerinnen darin unterstützt, eigene nachhaltige touristische Formate zu entwickeln und mit Un-terstützung der Projektpartner zu erproben. Das Projekt wurde durch den wis-senschaftlichen Beirat von Futouris akkreditiert.

Weitere Informationen unter www.futouris.org.

Bildunterzeile: Thomas Ellerbeck (TUI Care Foundation), Hasso von Düring (Futouris), Gerald Guskowski (GIZ) und Carsten Schmitz-Hoffmann (GIZ) unterzeichnen das Memorandum of Understanding für die Projektzusammenarbeit in Namibia.

Bildrechte: Futouris e.V.

Bildmaterial (druckfähig)